> Hummer-Story

Die Hummer-Story oder...
... wie Marko Rankel zu seinem Spitznamen kam.

Unruhige See vor Norwegens Küste. Das Wetter ist trübe, die Stimmung nicht
zum besten. "Jetzt was Feines zum Essen, das wäre schön!" sagt einer der
Passagiere. Ruhe. Dann steht Marko Rankel auf und verkündet ganz ruhig:
"Na gut, es gibt Original Norwegischen Hummer, wie ihr ihn noch nicht probiert
habt." Verschwindet in der Kombüse und zaubert ein Menü, das die Mienen der
Seefahrer aufhellt. Satt und wesentlich zufriedener lassen sie den Koch mit
Champagner hochleben. Hier fällt zum ersten Mal, wenn auch nur beifällig
gemurmelt, der Begriff vom "Hummer-Marko".

Inzwischen hat der Küchenmeister bei der hannoverschen Veranstaltung "Herzensbrücke", gemeinsam mit der Bild-Zeitung, in Herrenhausen bewiesen,
dass er auch mit 120 kg Hummer fertig wird. Nicht irgendwie, sondern auf den
Punkt.

Kein Wunder, denn der Umgang mit Krustentieren aller Art liegt Hummer-Marko
im Blut. "Leichte, leckere Küche - natürlich gut gemacht - ein guter Wein und
nette Gäste... was willst Du mehr", schmunzelt er.

Wenig aber gut ist ohnehin sein Credo. "Wenn ich viel zu Schreiben hab, muss
es Mont Blanc sein." Oder ein anderes Original-Zitat des Meisters: "Zeit ist beim Kochen für große Gästerunden alles. Und für mein Timing gibt's nur Breitling."

Jedem Tierchen sein Pläsierchen... so meine Meinung.

(R.W. - ein ungenannter Verehrer Rankel'scher Küche)

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